Prager Jesulein

Art. UP273000R
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Beschreibung

Die Geschichte des Prager Jesuskindes – Wundertätige Statue und Holzschnitzkunst aus Gröden

Das Prager Jesuskind ist eine etwa 48 cm große Wachsfigur, die in der Kirche Maria vom Siege in Prag verehrt wird. Die Statue gilt als eines der bekanntesten religiösen Symbole Europas und zieht jährlich zahlreiche Pilger an.

Ursprung und Legende des Prager Jesuskindes

Die Geschichte des Prager Jesuskindes ist tief in Spiritualität und Tradition verwurzelt. Der Überlieferung nach stammt die Figur ursprünglich aus Spanien, genauer aus der Region zwischen Córdoba und Sevilla.

Ein frommer Mönch soll dort mehrfach Erscheinungen des Jesuskindes gehabt haben. Jahre später erschien ihm das Kind erneut und forderte ihn auf, eine Statue nach seinem Abbild aus Wachs zu formen. Während der Anfertigung soll das göttliche Kind vor ihm gestanden haben, sodass er die Gesichtszüge detailgetreu nachbilden konnte.

Nach Vollendung der Statue erhielt der Mönch eine Prophezeiung: Die Adelige Isabella Manrique de Lara y Mendoza würde die Figur erwerben und sie ihrer Tochter zur Hochzeit schenken. Diese brachte das Jesuskind schließlich nach Böhmen, wo es in Prag große Verehrung fand.

Bedeutung und Wunder des Prager Jesuskindes

In Prag entwickelte sich das Prager Jesuskind zu einem bedeutenden Symbol für Barmherzigkeit, Frieden und Nächstenliebe. Viele Gläubige berichten von erhörten Gebeten und Wundern, die der Statue zugeschrieben werden.

Bis heute gilt die Kirche Maria vom Siege als wichtiger Wallfahrtsort. Pilger aus aller Welt beten Novenen und bitten in schwierigen Lebenssituationen um Hilfe.

Tradition der Gewänder

Seit dem 18. Jahrhundert wird das Prager Jesuskind mit aufwendig gestalteten Gewändern bekleidet. Die Sammlung umfasst heute über 70 kostbare Kleider aus verschiedenen Ländern – ein Zeichen der weltweiten Verehrung.

Holzschnitzkunst: Das Prager Jesuskind aus Gröden

Bereits ab dem 14. Jahrhundert entstanden erste Kopien der Statue, vor allem aus Holz geschnitzt. Besonders bekannt ist die Tradition in Gröden, wo das Prager Jesuskind bis heute in Handarbeit gefertigt wird.

Die Holzschnitzer aus Gröden verbinden jahrhundertealte Handwerkskunst mit religiöser Tradition. Jede Figur wird mit großer Sorgfalt geschnitzt und bemalt – ein echtes Stück Südtiroler Kunsthandwerk.

Ausführungen

Folgende Ausführungen bzw. Größen sind verfügbar:

natur In Naturholz belassen (unbehandelt)
gebeizt Mit Wachsbeize gebeizt und mit Wachs poliert
3f.gebeizt Mit mindestens 3 Farben Wachsbeize abgestuft und mit Wachs poliert
lasiert Auf Nitrogrund mit Ölfarben zart bemalt und mit Schlagmetall vergoldet
Echtgoldf. Auf Kreidegrund mit Acrylfarben bemalt und mit 23 Karat Gold Auflage veredelt